Mitgliedschaft in der Malerinnung; für uns
ein Muss. Die Innung ist unter anderem
ein Garant für Qualität und Vermittlung von innovativem Know How.
 

   
Wir wissen, dass die Pflege der handwerklichen Tradition nicht nur Selbstzweck, sondern ein wichtiger Aspekt für die Qualitätssicherung ist.
Andreas Kaschwig im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Malerinnung Berlin Jürgen Wittke.
 
   

Eine Trennung zwischen Handwerk und Kunst gab es vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein nicht. Aufgabe des Malerhandwerks war es immer, Bauwerke und Gebrauchsgegenstände durch Färbe zu schützen, aber auch mit dekorativen Mitteln zu verschönern.

Viele Werke, die in unserer heutigen Zeit als Kunst bewundert werden, waren damals Gebrauchsgegenstände, die zu einem bestimmten Zweck hergestellt wurden, etwa zu Repräsentationszwecken der Obrigkeit oder für Gottesdienste.

 
Jedes Jahr veranstaltet die Malerinnung
Ihr Sommerfest. Bei gutem Essen und einem gepflegten Bier macht der Erfahrungsaustausch natürlich viel
mehr Spaß.
   

Die beiden Obermeister Westphal und Hempel - damals hießen sie noch Vorsteher -' der neu gegründeten Berliner Innung, hatten alle Hände voll zu tun, um diese vielfältigen Interessen und Zielsetzungen sowie die Fülle von Aufgaben, die auf die neue Handwerkerorganisation zukamen, zu koordinieren.

Zusätzlich übernahm Malermeister Westphal den Vorsitz in den zur gleichen Zeit gegründeten Meisterprüfungsausschüssen.

 
Andreas Kaschwig im Gespräch mit der Mitarbeiterin der Malerinnung Frau Gritzke bei Innungsfest.  
   

 









Das Gründungsjahr
der Malerinnung Berlin 1846


"Einigkeit macht stark" - Dieser Gedanke - obwohl keineswegs neu - stand Pate bei der Gründung der Berliner Malerinnung am 6.2.1846.

Die 86 selbständigen Malermeister, die diese Idee zu verwirklichen suchten, folgten dabei einer langen Tradition von Innungsgründungen und Zunftzusammenschlüssen in allen Handwerkszweigen.
 
 
  Historische Fahne der Malerinnung Rixdorf (Neukölln) 1887  

Als ältester Berufszusammenschluss der Maler ist der Magdeburger zu nennen, der bereits 1196 gegründet wurde. Auch in der Nähe von Berlin entstanden einige Jahrhunderte zuvor Zünfte, so z.B. 1235 in Erfurt, 1410 in Leipzig und 1574 in Dresden, während die Innungsgründungen kleinerer Nachbarstädte Berlins noch einige Zeit auf sich warten ließen.

1883 gelang der Zusammenschluss Charlottenburgs, 1885, 1887 und 1919 folgten Spandau, Rixdorf und Pankow.





Modernes Logo der
Berliner Innungsfachbetriebe


Beispiele dafür findet man etwa in Kirchen, Klöstern oder Rathäusern. Genauso vielseitig wie die Nutzungsmöglichkeiten waren demzufolge auch die verschiedenen Zweige des Malerhandwerks. Es gab Stuck- und Vergoldungsarbeiten, Malereien an Wänden, Decken und Räumen aller Art, an Altären und Möbeln, außerdem Gemälde- und Portraitmalerei.

 

Auch die Malerinnung ist
Herthafan.
Spielankündigung im
Eingangsbereich
der Malerinnung

 
   

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